Mögliche Verhaltensweisen eines traumatisierten Tieres

Diese Verhaltensweisen bei deinem Tier können auf ein Trauma hinweisen. Sie sind erste Hinweise, ersetzen aber keine umfassende Traumadiagnostik. Sie sind eine Hilfestellung, damit du dein Tier beobachten kannst, ob eine weiterführende Traumadiagnostik sinnvoll ist - bereits eine der unten genannten Verhaltensweisen reicht aus.

Liste der Verhaltensauffälligkeiten

 

Dein Tier:

  • kann nicht entspannen, ist rastlos, kann nicht angemessen mit Emotionen wie Freude, Angst (z.B. sog. “Angstbeisser”) oder Aggressionen (die Tiere haben ein hohes Aggressionspotential) umgehen.
  • hat Dauerstress durch eine hohe Aktivierung des Nervensystems
  • befindet sich in einem ständigen Zustand der “Submission” (Unterwerfung). Es verhält sich in allen Situationen (unangemessen) unterwürfig gegenüber Menschen und anderen tierischen Mitbewohnern.
  • besitzt wenig Modulationsfähigkeit (Wandlungsfähigkeit) des Nervensystems. Es hat große Schwierigkeiten sich an neue oder unvorhergesehene Situationen anzupassen, es reagiert unflexibel und erscheint starr
  • hat eine Beziehungsstörung zu Menschen und anderen tierischen Mitbewohnern. Dies zeigt sich  z.B. in Angst vor Nähe, Vermeidungsverhalten oder Distanzlosigkeit, wie aus dem “Nichts” auftretende Verhaltensänderungen gegenüber anderen Menschen und Tieren (z.B. plötzliches beißen) oder die Suche nach besonderem Schutz (ständiges Kuscheln und Körperkontakt suchend).
  • dein Tiere zeigt übermäßiges Ess- Suchtverhalten in dem es alles in sich hineinstopfen, was es gerade bekommen kann
  • ist desorientiert, träumt oft (sitzt und starrt Löcher in die Luft) oder es passieren übermäßig viele Unfälle (stürzt oder verletzt sich).

Checkliste Traumadiagnostik

  • Termin über den "Jetzt buchen" Button auswählen & buchen
  • den Fragebogen ausfüllen (bekommst du per Mail)
  • mir den Fragebogen & ein Foto deines Tieres mit deinem Anliegen per Mail zuschicken
  • zum gebuchten Termin telefonisch erreichbar sein
  • nach dem Gespräch bezahlen

Wenn du auf "Jetzt buchen" klickst, kommst du zunächst zu der Angebotsauswahl, danach dann zu der Terminübersicht. Dort siehst du die aktuell freien Termine. Reserviere dir deinen Wunschtermin, gibt dann deine Daten ein und schließe die Buchung ab - dein persönlicher Termin ist jetzt fest für dich gebucht! Du bekommst über das Buchungssystem eine Rechnung, die du per Überweisung oder Paypal bezahlen kannst.

Traumatisierte Tiere

Traumatische Erlebnisse für ein Tier müssen für uns nicht immer sofort als solche erkennbar sein, denn nicht nur Unfälle, Gewalt oder offensichtlich schlimme Erlebnisse können ein Trauma auslösen.

Nein, auch ein Tierarztbesuch, ein Silvesterknaller oder das zu frühe Trennen von der Mutter können zu einem Trauma führen.

Ein Trauma erfolgt dann, wenn das Bewältigungssystem des Tieres vollkommen überfordert ist und es sich hilflos und überwältigt fühlt. Kurz gesagt: zu viel - zu schnell - zu plötzlich. Gefühle von übermächtiger Angst, Kontrollverlust und Angst vor Vernichtung (Todesangst) bestimmen das Erleben.

 

Ein Trauma bei einem Tier zu erkennen bedarf einer umfassenden Diagnostik, denn ein Trauma kann sich sowohl

  • psychisch (erkennbar an Verhaltensauffälligkeiten)
  • physisch (Krankheiten ohne medizinisch erkennbaren Grund)
  • wie auch seelisch (als Erinnerung im Energiefeld)

festsetzen. Bei der Traumadiagnostik gilt es deswegen auf allen drei Ebenen genau hinzuschauen. 

Die Arbeit mit traumatisierten Tieren erfordert Geduld, Zeit, Ruhe und deine Mitarbeit, denn du bist als Vertrauensperson deines Tieres ein wichtiger Faktor bei der Heilung eines Traumas.

 

Wie läuft eine Traumadiagnostik ab?

Bei der Traumadiagnostik arbeite ich mit deinem Tier und dir. Traumatisierte Tieren brauchen einen behutsamen Umgang, sie brauchen Zeit, um Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen. Deswegen ist es wichtig, dass du mitarbeitest und ich einige Informationen vorab von dir bekomme. Daher bitte ich dich, dass du im Vorfeld einen Fragebogen zu den Verhaltensweisen und Gewohnheiten deines Tieres ausfüllst. Den schickst du mir gemeinsam mit einem Foto deines Tieres.

Dann führe ich ein Tiergespräch mit deinem Tier, in dem ich sowohl sein emotionales Erleben erfragen, durch einen Körperscan sein körperliches Empfinden erfasse, als auch in seinem Energiefeld nach dem Trauma schaue. 
In einem Telefonat werde ich dann die Ergebnisse der Diagnostik mit dir besprechen und dir Empfehlungen zur weiteren Behandlung des Traumas machen. Die Empfehlungen werden 

  • Tipps für dich im Umgang mit deinem Tier und seinem Trauma (Du als wichtigste Beziehungspartnerin bist ein Eckpfeiler seiner Heilung)
  • Möglichkeiten der weiteren seelisch- energetischen Arbeit wie z.B. die Reinigung des Energiefeldes oder die Seelenrückholung 
  • einen auf dein Tier abgestimmten Vorschlag für eine Bachblütenmischung enthalten.

Nach dem Telefonat bekommst du ein schriftliches Protokoll indem du alles noch einmal in Ruhe nachlesen kannst.